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Kategorie: Allgemein · Gespräche · News · Slideshow

Curt Simon Harlinghausen ist Geschäftsführender Gesellschafter der Agentur für Multi Channel Marketing AKOM360 GmbH in Düsseldorf, München und Hamburg – er spricht über spannende Momente im Social Media Alltag, seine ganz persönliche Vision und über das Leben als Cosmopolit.

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Du bist Gesellschafter und Geschäftsführer bei AKOM360 – eine Marketing- und Onlineagentur – was trieb dich dazu an, und wie begann deine Erfolgsstory?

Ich habe 1996 meine erste eigene Firma gegründet (hot tuna design) und bin seit dem durchgehend selbstständig. Nach unterschiedlichen Internet-, eCommerce-, ERP- und CRM-Projekten in China, USA und Europa, habe ich verschiedene Partnerschaften durchlaufen, um stetig zu wachsen. Nun habe ich mit AKOM360 ein Unternehmen, von aktuell 11 Unternehmen & Beteiligungen, dass zu den TOP 3 Unternehmen im Marktsegment gehört. Angetrieben wurde ich zum einen durch meine Motivation Top-Qualität und Innovation zu liefern und zum anderen Anerkennung dafür zu bekommen. Zudem habe ich das „Helfergen“ in mir und möchte gerne passende Lösungen entwickeln und Kunden nachhaltig zufrieden sehen.

 

Was ist für dich die spannendste bzw. reizvollste Aufgabe als Social Media Experte und welche positiven aber auch negativen Momente musstest du durchleben?

Reizvolle Aufgaben sind zumeist diese, die neuen Herausforderungen meistern müssen oder große, komplexe Strukturen benötigen. Im Laufe der letzten 7 Jahre Social Media habe ich fast nur positive Erfahrungen gemacht. Die paar Negativen waren primär aus kommunikativen Missverständnissen oder Unwissenheit auf Kundenseite entstanden. Aber das waren 2-3 Situationen in all den Jahren. Besonders positiv waren die Momente, die ich durch meinen Reisen in USA und Asien durch das Treffen von spannenden Menschen erleben konnte, wie z.B. SXSW, Mark Zuckerberg oder andere Entrepreneurs und Kreative.

 

Für das Gros der Unternehmen in Deutschland ist Social Media immer noch ein Trend – wie kann es gelingen, dass Social Media effektiver in die Wertschöpfungsketten der Unternehmen integriert und wahrhaftiger gelebt wird?

Social Media muss gar nicht mehr groß erklärt werden, sondern es geht nun viel mehr darum die digitale, vernetze kulturelle Transformation und Kommunikation und deren Effekte verständlich zu machen und für Unternehmen so zu nutzen, dass die Nutzer im Fokus stehen und der Mehrwert für den Nutzer erlebbar wird.

 

Resultierend aus deinen Gesprächen und Projekten mit Mitarbeitern und Unternehmen – was muss sich in der Art und Weise der Kommunikation gerade in Unternehmen zukünftig noch verändern?

Es gilt flache Hierarchien etablieren, effizientere, transparentere Prozesse zu entwickeln und die Stärken der jeweiligen Mitarbeiter zu fördern, sowie klare, qualitative KPIs zu definieren und daraufhin zu Optimieren – gemeinsam, kreativ und unternehmerisch.

 

Du lebst Social Media: Wie sehen 24 Stunden „Online-Alltag“ bei dir aus und hattest du schon einmal „Social-Media-Stress“?

Richtigen Social Media Stress hatte ich noch keinen – vielleicht mal Diskussionen über ein paar polarisierende Aussagen oder Vorträge, aber im Großen und Ganzen bin ich sehr harmoniebedürftig und dies auch in den sozialen Kanälen. Zudem teile ich auf meinen 168 Social Media Profilen ausgewählte Informationen und Medien. Ich habe persönliche Profile, z.B. auf Path oder Foodspotting, aber auch Aggregationsprofile, wie auf Tumblr oder About.me – Unter der Woche bin ich sehr transparent und poste auf allen klassischen Kanälen, wie Facebook, Twitter, Youtube, Blog und Google+. Unter der Woche beginnt mein Tag zwischen 4 und 6 Uhr morgens und endet meist zwischen 23 und 24 Uhr. Am Wochenende bin ich dann für meine Familie da und nicht besonders aktiv.

 

Visionen sind Wunschbilder im Geiste. Welche kreativen Ideen bzw. Visionen wolltest du schon immer einmal umsetzen bzw. was möchtest du noch erreichen?

Irgendwann möchte ich einmal für ein großes Unternehmen arbeiten und all mein Know-How auf ein Produkt bündeln. Diverse Start-Ups habe ich bereits erfolgreich gegründet. Gerne würde ich auch etwas mehr Zeit für die eine oder andere Beteiligung haben. Was aber noch kommen kann.

 

Visionen sind auch dafür da weitergesponnen zu werden. Wo und wie siehst du Social Media in 5 Jahren?

Social Media wird es in dieser Präsenz in 3-5 Jahren nicht mehr geben, da es ein Teil der großen digitalen Welt sein wird und alle nur noch von DEM Internet sprechen werden. Egal, ob sozial oder mobil.

 

Was für einen Rockstar die Bühne und die Welttournee ist, ist für einen Social Media Spezialisten und Onliner wie dich ein Barcamp und der Auftritt als Speaker – welche 3 Headlines würdest du deinen zukünftigen 3 Keynotes geben?

> Content ist nur King, wenn die Zielgruppe darüber redet

> Money lives on focus island – Qualität vor Masse, auch im sozialen Netz

> Jede Strategie braucht eine Evolutionsstrategie

 

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