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© Julien Eichinger - Fotolia.com

Was macht eine Marke sympathisch? Sind es die Geschichten, die ein Unternehmen erzählt? Ist es die Transparenz, die Kunden heute von “ihrem” Unternehmen erwarten? Ist es der Service und die Erreichbarkeit eines Unternehmens? “Social Branding” kann mithin eine Marke spürbarer und sympathischer machen. Aber was ist Social Branding und was kann es erreichen?

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Was ist Social Branding?

Unter Social Brand ist eine Marke zu verstehen, welche nach innen und außen partizipativ agiert. Social Branding bedeutet also: Interaktive, digitale Markenführung an allen Touchpoints einer Marke – mit dem Ziel der Transparenz. Von Kommunikation und Werbung über Customer Service, Produktentwicklung und Sales bis hin zu Employer Branding muss das Unternehmen über alle Bereiche hinweg diese Philosophie leben, um zur Social Brand zu werden.

Rund 40 Prozent der Unternehmen sind mittlerweile in sozialen Medien aktiv, um die eigene Marke zu profilieren und stärker in den Dialog mit dem Konsumenten zu treten. Das Streben nach mehr Markenloyalität geht mit einer Veränderung der Markenkommunikation einher. Waren Unternehmen bislang nur Sender von Markenbotschaften, so empfangen sie nun auch Anregungen und Kritik aus dem Social Web. Hierdurch nehmen die Konsumenten zunehmend Einfluss auf die Marke und ihre Führung.

Eine Marke formt sich authentisch im (Online-)Diskurs einzelner Stakeholders: Markenfans und -gegnern, MitarbeiterInnen, Partnern, vor allem aber Kunden, Ex-Kunden und Interessenten. Die Aufgabe des Brand Managers ist es, diesen Diskurs zu kennen, zu fordern und zu fördern, um eine Marke ins Gespräch und die Stakeholders zum “Schwärmen” zu bringen.

 

Voraussetzungen für Social Branding 

Die grundlegene Voraussetzung für Social Branding ist eine partizipative Organisation: das Abgeben von Macht und Kontrolle der Führungsebene an Fachexperten, unabhängig von der Linienorganisation, die Bereitstellung von Ressourcen für den ehrlichen und authentischen Markendialog in allen kundennahen Abteilungen und der Aufbau von Kompetenz in Social Media (Blogging, Social Networks und Co) über alle Unternehmensbereiche hinweg.

ambuzzador.com

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3 Regeln für ein erfolgreiches Social Branding

  • Menschen zum Reden bringen
    • Eine Marke wird nicht zu dem was sie selbst über sich sagt, sondern daraus was Leute und Kunden über sie sagen. Soll heißen, geben Sie Ihren Kunden Gesprächsstoff. Stellen Sie offene Fragen und schaffen Sie Anreize sich über Ihre Marke zu äußern.
  • Zum Teilen ermutigen
    • Bringen Sie Ihre Kunden dazu, Ihre Inhalte mit anderen zu teilen. Versehen Sie Ihren Content mit Sharing-Funktionen und ganz wichtig: Kommentieren Sie das Teilen oder Likes!
  • Menschlich bleiben
    • Ihr Unternehmen ist nicht nur die Summe Ihrer Produkte sondern verkörpert die Gesamtheit all Ihrer Mitarbeiter und Markenbotschafter. Zeigen Sie Persönlichkeit. Lassen Sie Mitarbeiter und/oder Auszubildende über Ihr Unternehmen schreiben bzw. bloggen. Geben Sie Einblicke in Ihren Arbeitsalltag und leben Sie Ihre Unternehmensphilosophie auch in den Sozialen Netzwerken.

 

Meine Erfahrung hat gezeigt, wenn man sich traut sich auf seine unternehmerische Kernkompetenz zu fokussieren und diese auch in den Sozialen Netzwerken lebt, kann man sich von der Konkurrenz abheben. Wenn man es dann noch schafft, den Kunden zu überraschen, ihn ernst zu nehmen und professionell in den Prozessen (Medial, Service etc.) zu sein – gewinnen Sie die gewisse Sympathie, die Sie brauchen um zur Social Brand oder sogar zur Love Brand zu werden.

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